SeaLife Richtigstellung Datum: 24.02.2010 | Nachrichten Übersicht
Folgende Infos haben wir für Euch erhalten:
Seit Jahren begleiten unsere SeaLife Kameras weltweit
tausende Taucher auf Ihren Urlaubsreisen rund um unseren Globus, sie fangen die
schönsten Momente des Urlaubs ein und geben uns zu Hause am heimischen PC oder im
Urlaubsalbum einen schönen Blick zurück in die glückliche und sorgenfreie
Urlaubszeit. Wir verdanken nicht zuletzt Ihnen den Umstand, dass die SeaLife
Produktlinie heute zu einem der Marktführer bei Unterwasserkameras für den
Einsteiger als auch den ambitionierten Hobbyfotografen geworden ist und immer
stärker in den Fokus des Konsumenten rückt.
Testberichte und Vergleiche in den bekannten Printmedien
sind wichtig - schaffen Sie doch oft dem Kunden einen ersten oberflächlichen
Einblick in das jeweilige Themengebiet. [
Dennoch
ist ein Vergleich nur da fair, wo
identische Grundkriterien für das einzelne Produkt zählen.
Leider ist ein Vergleich in der unterwasser Ausgabe März 2010
„Sonderheft besser fotografieren“ eher unglücklich
ausgefallen, so dass beim geneigten Käufer der Eindruck entstehen könnte, dass
mit der SeaLife DC1000 keine qualitativ hochwertigen Bilder möglich seien.
Gerne möchten wir die angesprochenen
Negativpunkte der unterwasser ansprechen, genauer
beleuchten und nochmals erklären wie die richtige Einstellung hätte sein müssen.
Seite
14/15 – Abschnitt Nah und Makro[/b]
Hier wurden drei
verschiedene Preisklassen miteinander verglichen.
1) Einsteiger: DC1000
ohne Blitz, ohne Weitwinkelvorsatz, Preis 499 € (hier mit 430 € auch falsch
angegeben)
2) Ambitioniert: Panasonic Lumix TZ7 mit Inon S-200 Blitz, Preis gesamt 1200 €
3) Professionell: Nikon D2x mit Seacam 150 Blitz, Preis gesamt ca. 8000 €
Das Ergebnis dieser
Gegenüberstellung ist von vornherein klar. Die DC1000, ohne externen Blitz,
kann in einem dunklen Indoor-Pool natürlich keine vergleichbaren Bilder machen
wie die anderen beiden Modelle mit externem Blitz. Zusätzlich wurde der Fehler
gemacht, das Bild mit einer externen Lichtquelle zu beleuchten. Da der Meermodus eingestellt
war, welcher von einem Photo ohne Blitz ausgeht und entsprechend den
Weissabgleich so einstellt dass Rot stärker hervorgehoben wird ist die externe
Lichtquelle völlig sinnlos und verursacht die rote Überfärbung welche
nachträglich nicht mehr vollständig zu entfernen ist.
Um dieses Bild richtig zu machen wären folgende
Einstellungen richtig gewesen]:
1) Kamera im Meermodus,
so nah wie möglich an das Motiv und keine Lampe verwenden.
2) Kamera im Automatikmodus und internen Blitz verwenden. Hier muss dann aber
der Blitzdiffusor verwendet werden, um einen Schatten des Objektivs zu
vermeiden.
3) Kamera mit externen Blitz austatten und im externen
Blitzmodus fotografieren. Das wurde ja auch bei den anderen beiden
Modellen gemacht.
Das Ergebnis wäre mit
dem der Panasonic vergleichbar und der Preis des DC1000 Elite Sets (sogar inkl.
Weitwinkelvorsatz) würde bei 889 € liegen und wäre immer noch bedeutend
preiswerter als das Panasonic-Set.[
Seite
18/19 – Abschnitt Weitwinkel-Fotografie
Auch hier wurden wieder
die drei oben genannten Konfigurationen verglichen. Selbst der SeaLife
Weitwinkelvorsatz (empf. Verkaufspreis 99 €) wurde nicht
eingesetzt, wäre aber bei solch einem Test sinnvolles Zubehör
gewesen. Auch hier wäre der Einsatz eines externen Blitzsystems ratsam gewesen,
da Indoor-Pools erfahrungsgemäß sehr schlechtes Licht bieten. Die korrekte
Positionierung des Motivs und eine Aufnahme nach oben fotografiert hätte auch
mit internem Blitz ein weitaus besseres Resultat hervorgerufen.
Wie Sie sehen, ist die
Auswahl des korrekten Zubehörs für das jeweilige Einsatzgebiet zwingend
notwendig. Jede hochpreisige Kamera ob Kompaktsystem oder Spiegelreflexsystem
hätte ohne das passende Zubehör in dieser Umgebung kein zufriedenstellendes
Ergebnis geliefert.
Für Ihre Mithilfe bei
der Aufklärung dieser Missverständnisse bedanken wir uns herzlichst!
Viele Grüße aus
Wendelstein
Johannes Jacobi
Inhouse Sales Manager SUBGEAR / SCUBAPRO / UWATEC
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